European Teenage Consumers in a Globalized world
 European Teenage Consumers in a Globalized world

Shop Assistants (special-needs students in learning)Take Part in Erasmus+  Project /A report for the BKO Year Book

Fachpraktiker im Verkauf nehmen am Erasmus+-Projekt teil

Wir, die Klasse WFP15 (Fachpraktiker im Verkauf) beschäftigten uns im Schuljahr 2015/ 2016 im Rahmen unseres Erasmus-Projekts zunächst mit dem Konsumverhalten Jugendlicher. Wir führten eine Befragung unter Gleichaltrigen zu ihrem monatlich zur freien Verfügung stehenden Geld durch. Wir errechneten die prozentualen Ergebnisse dieser Befragung und stellten sie grafisch als Tortendiagramme dar. Ebenso führten wir drei Wochen lang ein Ausgabentagebuch. Dabei wurde deutlich, wie sehr Markenprodukte und Handys bei Jugendlichen beliebt sind. Wir selber bilden da keine Ausnahme. Im Deutschunterricht lasen wir Zeitungsberichte zum Thema „Schuldenfalle“ und diskutierten die dort beschriebenen Schicksale und konnten nachvollziehen, wodurch und wie schnell man in eine Schuldenfalle gerät, aus der man für Jahre nicht mehr herauskommt. Unsere Mitschülerin Maria hielt ein kurzes Referat zur Dauer einer Privatinsolvenz.

 

Für das kommende Schuljahr wollen wir einen Besuch bei der Verbraucherzentrale in Altenhundem selber planen und organisieren.

Beim Thema Jugendarbeitsschutzgesetz/ Pflichten und Rechte von Auszubildenden (im Fach WSP) verglichen wir die heutigen Vorschriften mit denen vor 150 Jahren  in Deutschland.  Einerseits haben Kinder und Jugendliche neben Pflichten auch viele Rechte, die vor schlimmen Arbeitsbedingungen schützen. Kinderarbeit ist in Deutschland verboten. So schauten wir uns auch Beispiele von Kindersklaven in Fabriken in Asien an. Sie müssen ohne irgendwelche Schutzkleidung manchmal bis zu 16 Stunden arbeiten, werden geschlagen und bekommen oft nur sehr wenig oder gar keinen Lohn. Kindersklaven in Afrika holen Metalle aus Minen für unsere Handys heraus. 166 Millionen Kinder zwischen 5-17 Jahren müssen arbeiten, um zum Überleben ihrer Familien beizutragen. Viele Leute sagen, dass es besser ist, dass diese Kinder den Lebensunterhalt ihrer Familien mitverdienen, als dass sie verhungern. Gäbe es aber in diesen Ländern Gewerkschaften, die so stark sind wie bei uns, dann wären diese schlimmen Lebensumstände schnell abgeschafft, weil Erwachsene für einen guten Lohn arbeiten würden. Allerdings würden dann bei uns viele Produkte teurer.

Wir hoffen, dass unsere Teilnahme an der Luftballon-Aktion des BDKJ Erfolg bringt, und unsere Bundesarbeitsministerin im nächsten Jahr bei der Konferenz gegen Kinderarbeit in Argentinien unterstützt.

 

 

Als das Thema „Verpackung im Einzelhandel“ im Fach WSP auf dem Stundenplan stand, haben wir uns sehr intensiv mit dem Müllaufkommen in Deutschland und der gesamten Welt auseinander gesetzt. Plastikmüll wandert nicht nur in die Wiederverwertung, sondern wird auch einfach sorglos in die Landschaft geworfen. Bisher war uns dies nicht so aufgefallen, aber wir achten jetzt mehr darauf. Mehr und mehr entdeckten wir, wie sehr die Nutzung von Plastik in allen Bereichen des Lebens ein zunehmendes Problem für die Umwelt, Tiere und Menschen wird. Die Weltmeere sind voll von Plastiktüten. Fische, aber auch Vögel fressen dieses Plastik und müssen daran sterben. Aber auch viele Produkte (Shampoo, Zahnpasta, Cremes) enthalten das sehr feine Mikroplastik, das man in Kläranlagen nicht herausfiltern kann. Es wandert in Flüsse und in die Meere und wird dort von Kleinstlebewesen gefressen. Diese werden von Fischen gefressen und somit wandert das Mikroplastik wieder auf unsere Teller.

Der Einzelhandel will jetzt den Verkauf von Plastiktragetaschen reduzieren und wir wissen jetzt auch, warum und finden das gut.

Ein sehr spannendes Thema im Fach Politik war die Bedrohung des Regenwaldes durch die großen Palmölkonzerne und Fleischproduzten. Nicht nur Tiere und Menschen werden dort aus ihrer Heimat verjagt oder sogar getötet. Durch die Brandrodungen für immer neue Weideflächen und Palmölplantagen wird die Lunge unseres Planeten zerstört und der Kohlendioxid-Ausstoß erhöht. Dies führt zum Klimawandel, unter dem die ganze Menschheit und die die Tiere zu leiden haben. Wir achten jetzt auf die Vermeidung von Produkten, die Palmöl enthalten, auch wenn das nicht immer möglich ist, weil in jedem zweiten Lebensmittel- und Reinigungsprodukt dieses Öl enthalten ist. Zudem soll dieses Öl wegen der gesättigten Fettsäuren krank machen.

Die letzten beiden Klausuren in den Fächern und Politik und WSP sind gut ausgefallen. Dies ist nicht nur für uns, sondern auch für unsere Lehrerin Frau Schmidt ein Zeichen, dass wir diese Themen nicht nur interessant fanden, sondern auch viel darüber nachgedacht und gelernt haben. Im nächsten Schuljahr wollen wir unbedingt weiter im Projekt mitarbeiten.

Die Klasse WSP 15 (Text überarbeitet und redigiert von Nore Schmidt)

 

 

Team Umwelt

Co2  Ausstoß in die Atmosphäre

ICE

Flugzeug

Köln-Stuttgart                  26 Kilo Co2 pro Reisender

Köln-Stuttgart                150 Kilo Co2 pro Reisender

Berlin – Köln                     42 Kilo Co2 pro Reisender

Berlin-Köln                     300 Kilo Co2 pro Reisender

Leipzig-München            34 Kilo Co2 pro Reisender

Leipzig-München          190 Kilo Co2 pro Reisender

Man sieht an der Tabelle wie viel Kilo Co2 pro Person zum Beispiel bei einem Flug von Köln nach Stuttgart ausgestoßen werden.  Bei einem Flug von Köln nach Stuttgart sind es 150 Kilo Co2. Bei einer Fahrt mit dem ICE mit der Deutschen Bahn sind es 26 Kilo Co2 pro Person.

Die Deutsche Bahn fährt mit 100 % Ökostrom.

Ein Smart cdi Diesel mit 45 PS produziert auf 10.000 km eine Tonne Co2 pro Jahr, also 10.000 Kilo.

Der Porsche Cayenne Turbo (521 PS, Normverbrauch 14,9 l/100 km) belastet die Umwelt bei gleich weiter Fahrt mit 3.576 Kilo CO2. Ein Turbolader spart also ca. 60 % Co2 aus. Das heißt, das stärkere Auto verbraucht weniger C02, weil es mit Benzin und nicht mit Diesel fährt und einen Turbolader hat.

Auch  Bio-Diesel ist nicht umweltfreundlich, da  er  Palmöl enthält. Das bedeutet: Auf europäischen Straßen verbrannten Pkw und Lkw in ihren Dieselmotoren im Jahr 2014 mehr als drei Millionen Tonnen Palmöl. 3.000.000.000 Kilo. Das entspricht dem Gewicht von 132.000 Elefanten.

Pro Jahr wird eine Fläche so groß wie ein Drittel von Deutschland für den Palmöl Anbau genutzt.

Kevin Langbein

Sebastian Middel

Michelle Burow

 

 

 

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